
Hinter einem Verhalten, das wir nicht verstehen, steht oft eine Geschichte, die wir nicht kennen.
Psychosoziale Beraterin, Familienberaterin, Sozialpädagogin und Autorin.

Seit über zwölf Jahren begleite ich Menschen in schwierigen Lebenssituationen: nach traumatischen Erfahrungen, bei häuslicher Gewalt, vor und nach dem Zerbrechen von Beziehungen und Familiensystemen oder in persönlichen Krisen, wenn es darum geht, die eigene Lebensweise zu überdenken oder wiederkehrende Muster zu verstehen.
Heute begleite ich Klientinnen, Klienten und Organisationen in Österreich, Deutschland und in der Slowakei, halte Vorträge, schreibe und beschäftige mich forschend mit der transgenerationalen Weitergabe von Trauma.
Bei Rainbows Vorarlberg arbeite ich derzeit schwerpunktmäßig mit Familien in Trennung und Scheidung. Ich fungiere außerdem als Sprecherin der Studiengruppe C14 Systemische Psychotherapie.


Hinter jeder Geschichte steht ein Mensch, der in erster Linie Verständnis und niemals Verurteilung verdient.

Wie ich den Menschen sehe
In meiner Arbeit gehe ich von einem bio-psycho-sozialen Verständnis aus. Wenn jemand zu mir kommt, sehe ich kein Problem, das repariert werden muss und keine Diagnose. Ich sehe einen Menschen mit seiner Geschichte. Leid und auch das Problem selbst tragen für mich eine Botschaft. Sie erzählen davon, was ein Mensch erlebt hat, woran er sich anpassen musste, wie er gelernt hat, sich zu schützen, und was er nach und nach über sich selbst und über die Welt zu glauben begann. Menschen in einer Krise sind oft überzeugt, selbst das Problem zu sein. Meine Aufgabe ist es, ihnen zu ermöglichen, das, was sie belastet, im Zusammenhang mit ihren Beziehungen und ihrer persönlichen Geschichte zu sehen.
Ich möchte verstehen, was im Körper und Nervensystem geschieht, wie Erfahrungen das seelische Erleben geprägt haben und welche Rolle Beziehungen, Familie, Umfeld, soziale Bedingungen und die Erfahrungen früherer Generationen in dieser Geschichte spielen. Denn niemand kommt mit einem Symptom, das von ihm selbst und seiner Lebenswelt losgelöst wäre. Jeder Mensch bringt seine ganze Lebensgeschichte mit.


Auch bei Gewaltthemen ist die Welt für mich nicht schwarz-weiß. Die Verantwortung für Gewalt muss klar benannt werden. Doch ich möchte einen Menschen nicht auf eine einzige Rolle, eine einzige Tat oder einen einzigen Teil seiner Geschichte reduzieren.
Meine Klientinnen und Klienten sehe ich als Expertinnen und Experten für ihr eigenes Leben.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich vor allem mit Trauma, häuslicher und sexualisierter Gewalt, Beziehungs- und Familiendynamiken, Lebens- und Identitätskrisen, Burnout sowie der transgenerationalen Weitergabe von Erfahrungen.
Mich interessiert, was einem Menschen widerfahren ist, wie sich diese Erfahrung in die Art eingeschrieben hat, wie er heute sich selbst, andere und die Welt wahrnimmt, und was er braucht, um sich in seinem Leben wieder sicher zu fühlen.


Manchmal öffnet gerade die Möglichkeit, diese Geschichte anders zu betrachten, den Raum für Veränderung.

Beruflicher Weg
Das psychotherapeutische Propädeutikum habe ich an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit Auszeichnung abgeschlossen. Derzeit absolviere ich die psychotherapeutische Fachausbildung in Systemischer Familientherapie mit hypnosystemischem Schwerpunkt an der ÖAS.
Bei der Caritas (Haus Said, 2016–2018) begleitete ich unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan: Kinder, die ihr Zuhause und ihre Eltern verloren hatten und Zeugen des Krieges geworden waren. Meine Aufgabe war es nicht nur, ihnen den Start in einer neuen Umgebung zu erleichtern. Ich wollte ihnen auch helfen, wieder Vertrauen zu fassen und Beziehungen aufzubauen, wo alles fremd war.
Sieben Jahre lang (2018–2025) war ich beim Vorarlberger Kinderdorf (PädaKoop) tätig. Als Sozialpädagogin war ich für Fallführung, sozialpädagogische Diagnostik, individuelle Betreuungspläne und Interventionsplanung zuständig. Ich arbeitete mit Kindern, Jugendlichen und ganzen Familien in Situationen von häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch, schweren Familienkonflikten und psychischen Krisen.


In Österreich arbeite ich im Rahmen meiner beruflichen Befugnis bei Rainbows Vorarlberg. Dort erfasse ich fachlich die Beziehungsdynamik und die emotionale Verfügbarkeit von Eltern in der belastenden Zeit einer Familientrennung. Zu meinen Aufgaben gehören die Begleitung von Kindern bei begleiteten Besuchskontakten, das Verfassen von Berichten und Stellungnahmen für Gerichte und Behörden sowie die Beratung von Elternpaaren nach der Scheidung. Diese Praxis gibt mir einen tiefen Einblick in die Dynamik von Familiensystemen, in den Kinderschutz und in die Besonderheiten jener Situationen, in denen Vorwürfe von Missbrauch oder Gewalt erhoben werden.
Seit mehr als fünf Jahren biete ich auch slowakischen Klientinnen und Klienten psychosoziale Einzelberatung und Krisenbegleitung an. Ich unterstütze sie dabei, sich in schwierigen Lebensphasen zu orientieren, Beziehungskrisen zu verarbeiten und eigene Ressourcen zu entdecken.

Zu meiner Arbeit gehören auch Vorträge, Seminare und das Schreiben. Ich habe interne Fortbildungen für Fachkräfte aus Pädagogik, Psychologie und Beratung geleitet, die sich dem Einsatz kunst- und ausdrucksorientierter sowie kreativer Methoden in der Arbeit mit Jugendlichen widmeten.
Für den Soroptimist Club Schweiz sprach ich über die transgenerationale Weitergabe von Trauma. Regelmäßig halte ich Seminare und Vorträge zur Burnout-Prävention und zu persönlichen Veränderungsprozessen in Österreich und in der Slowakei.



Manchmal will ein Mensch nicht sterben. Er kann einfach nicht mehr so weiterleben, wie er es tut.

Forschung
In der Arbeit mit Menschen nach Krieg, Gewalt und Verlust ist in mir eine Frage offen geblieben: Warum wiederholen sich manche Geschichten des Schmerzes über Generationen hinweg, als würden sie vererbt werden? Deshalb beschäftige ich mich auf forschende Weise mit der transgenerationalen Weitergabe von Trauma.
Ich führe Gespräche mit Überlebenden des Holocaust und verbinde ihre Erfahrungen mit Erkenntnissen aus der systemischen Arbeit, der Psychologie und den Neurowissenschaften. Mich interessiert nicht nur, wie ein Trauma entsteht, sondern auch, welche Wege aus ihm herausführen.


Fachlicher
und öffentlicher Raum
In meiner psychotherapeutischen Fachausbildung bin ich Jahrgangssprecherin des Curriculums C14. Ich beteilige mich an Fachdiskussionen zum Schutz von Kindern, Familien und Menschenrechten, arbeite mit Fachleuten aus angrenzenden Disziplinen zusammen und entwickle Bildungs- und Entwicklungsprogramme für helfende Berufe, Schulen und Unternehmen.
Einen immer größeren Teil meiner Arbeit nimmt die Fachkommunikation ein.
Ich bin überzeugt, dass wirksame Hilfe nicht in isolierten Disziplinen entsteht, sondern dort, wo Psychologie, Soziale Arbeit, Bildung und Forschung zusammenkommen.
Ich möchte, dass fundiertes Wissen die Menschen verständlich erreicht, ohne dass aus einem komplexen Thema unterwegs eine Fünf-Zeilen-Weisheit aus dem Internet wird.
Trauma braucht aus meiner Sicht keinen weiteren schönen Slogan. Es braucht eine präzise Sprache, Kontext und einen Menschen, der bleibt und den anderen auch dann halten kann, wenn die Antwort nicht einfach ist.


Medzi slovami obeť a páchateľ sa nachádza celý ľudský príbeh, rodinné tajomstvá a nevedomé vzorce.

Publikačná činnosť
Mein Name ist Adriana Cil.
Ich befinde mich derzeit in psychotherapeutischer Ausbildung mit Schwerpunkt systemische Familientherapie an der ÖAS in Innsbruck. Ich bin Mutter und eine Frau, die daran glaubt, dass jede Krise das Potenzial zur Veränderung in sich trägt – wenn wir bereit sind, ihr zuzuhören. In meiner Arbeit verbinde ich fundierte fachliche Ausbildung mit tiefem Respekt vor dem einzigartigen Weg jedes Menschen.
Ich widme mich Themen, die oft im Stillen getragen werden – Burnout, Angst, Verlust von Sinn, Spannungen in Beziehungen oder innerer Unruhe.
Ich glaube daran, dass selbst in den zerbrechlichsten Momenten des Lebens ein neuer Anfang entstehen kann. Beratung ist für mich nicht nur ein Raum für
Lösungen – sondern eine Einladung zur Rückkehr zu sich selbst.
Wenn Sie spüren, dass Sie Halt brauchen, bin ich für Sie da.
Mein Name ist Adriana Cil.
Ich befinde mich derzeit in psychotherapeutischer Ausbildung mit Schwerpunkt systemische Familientherapie an der ÖAS in Innsbruck. Ich bin Mutter und eine Frau, die daran glaubt, dass jede Krise das Potenzial zur Veränderung in sich trägt – wenn wir bereit sind, ihr zuzuhören. In meiner Arbeit verbinde ich fundierte fachliche Ausbildung mit tiefem Respekt vor dem einzigartigen Weg jedes Menschen.
Ich widme mich Themen, die oft im Stillen getragen werden – Burnout, Angst, Verlust von Sinn, Spannungen in Beziehungen oder innerer Unruhe.
Ich glaube daran, dass selbst in den zerbrechlichsten Momenten des Lebens ein neuer Anfang entstehen kann. Beratung ist für mich nicht nur ein Raum für
Lösungen – sondern eine Einladung zur Rückkehr zu sich selbst.
Wenn Sie spüren, dass Sie Halt brauchen, bin ich für Sie da.

Meine Dienstleistungen

Pre firmy
a lídrov
ponuka na vyžiadanie
Za každým úspechom v biznise, stagnáciou alebo odchodom talentov stojí človek, jeho osobná kapacita a vzťahová dynamika v tíme. Ak sa vo firme objaví opakované napätie, fluktuácia alebo vyčerpanie kľúčových ľudí, klasické motivačné kurzy nepomôžu. Na firmu sa pozerám ako na prepojený systém, v ktorom má každý problém svoju skrytú príčinu a logiku.
Neprichádzam učiť vašich ľudí, ako majú robiť svoju prácu. Prinášam nezávislý odborný nadhľad a bezpečný priestor, v ktorom pomenúvame veci pravdivo a bez osobných útokov.
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Pre odborníkov
a organizácie
ponuka na vyžiadanie
Prednášky, odborné semináre a vzdelávacie programy pre pomáhajúce profesie, školy a verejné inštitúcie.
Zameriavam sa na traumu a jej prejavy v praxi, transgeneračný prenos, prácu s rodinným systémom a rozpoznávanie násilia vo vzťahoch.
Tieto témy priamo prepájam so systemickou metodikou práce s klientom.
Pomáham odborníkom nastavovať zdravé profesionálne hranice, odborne viesť poradenské rozhovory a chrániť vlastnú

Individuálne sprevádzanie
individuálne, párové, rodinné
Pracujem s ľuďmi, ktorí prechádzajú následkami traumy, násilia vo vzťahu, rozpadom rodiny alebo dlhodobým vyčerpaním.
Stretnutia prebiehajú osobne v Rakúsku alebo online, v slovenčine a nemčine.
Kapacitu mám obmedzenú.
Ak mám voľný priestor, dohodneme si úvodný rozhovor, v ktorom si povieme, či je moja práca to, čo teraz naozaj potrebujete.
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Slovensko:
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Rakúsko:
Frauenhelpline 0800 222 555 (nonstop, bezplatne)
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Služby poskytované na území Slovenskej republiky prostredníctvom spoločnosti Live yourself s. r. o. sú poskytované výhradne ako nemedicínske psychosociálne poradenstvo, krízové sprevádzanie a poradenstvo v oblasti osobnostného rozvoja v režime voľnej živnosti.
Tieto služby nie sú zdravotnou starostlivosťou v zmysle zákona č. 576/2004 Z. z. a zákona č. 578/2004 Z. z. a nenahrádzajú odbornú lekársku, psychiatrickú či klinicko-psychologickú starostlivosť.
Moja kvalifikácia a status získaný v Rakúsku sú uvádzané ako pravdivá informácia o mojom dosiahnutom zahraničnom vzdelaní a neznamenajú výkon zdravotníckeho povolania na území SR.
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